BERLINALE

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SYNOPSIS

Liebe und Hoffnung am Ende der Welt und am Ende der Zeit.

Ein kleines Mädchen überlebt einen Kometeneinschlag, der den Großteil der Menschheit und alle Zivilisation auslöscht. Einsam und verlassen flieht das Kind aus den Ruinen der Städte in die lebenfeindlich gewordene Natur. Dort wächst das Kind zur Einzelgängerin heran, die ihrem Schicksal trotzt und gegen die raue Umgebung ums blanke Überleben kämpft.

In einer verfallenen Scheune aus vergangenen Tagen stößt die mittlerweile erwachsene Frau auf ein paar gehortete Konservendosen und auf einen Konkurrenten im Kampf um Nahrung: Einen Mann, der sich ebenso wie sie als einer der letzten Überlebenden durchschlägt. Der Mann sucht nach einer neuen Stadt, die angeblich jenseits des Gebirges liegen soll. Die beiden schließen sich zusammen, um sich gemeinsam auf die Suche nach diesem Gelobten Land zu machen.

Auf ihrer Odyssee durch Wälder und Schluchten finden sie einen entlegenen Hof, wo ein alter Mann mit seiner Tochter dank eines Kellers voller Vorräte überlebt hat. Der Hof wird für die Frau, den Mann, den Vater und die Tochter zum Refugium, das ihnen für eine gewisse Zeit die Illusion von Sicherheit und Geborgenheit gibt, ihnen zugleich aber immer mehr die Melancholie und Vergänglichkeit ihrer eigenen Existenz vor Augen führt. Als ein Fremder die Fährte bis zum Hof verfolgt und hinzustößt, entsteht eine neue Gemeinschaft für die letzten Tage. Eine klaustrophobische und zugleich melancholische Atmosphäre entsteht: zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Vertrauen und Misstrauen, Annäherung und Verrohung, Gemeinschaft und Vereinsamung, zwischen Gut und Böse.

CAST & CREW

Cast/Schauspieler



Crew

DIRECTOR'S NOTE

"Endzeit" ist ein Film über den Willen zum Überleben und über die Fähigkeit, in aussichtslosen Situationen Hoffnung zu verspüren, weiter zu machen, zu kämpfen. Es geht um das Erleben der Hauptfigur, sich selbst zu erkennen und Liebe empfinden zu können. Inmitten einer feindlichen Umwelt, ein Gefühl, eine Melancholie zuzulassen. Zu überleben, ohne im Inneren zu verhärten.

Das Thema des Films ist inspiriert durch das Reaktorunglück in Fukushima. Die Bilder und Ängste aus dieser Zeit verbinden und vermischen sich bei mir mit meiner eigenen Lebenswirklichkeit. Selbstbehauptung und Selbstempfindung, Stärke zeigen und Nähe zulassen. Die Herausforderung dieses Films war es, eine Filmsprache zu entwickeln, um diese Pole einzufangen und abzubilden.

Dabei war die Produktion von "Endzeit" aufgrund der sehr begrenzten Mittel, ohne Unterstützung durch Sender oder Förderung für mich und meinen Autor und Koproduzenten ein großes Wagnis mit ungewissem Ausgang. Ich bin sehr froh, dass der Film durch den Einsatz und das Herzblut des ganzen Teams entstehen konnte.

WRITER'S NOTE

Der Film spielt in einer postapokalyptischen Welt und erzählt eine Liebesgeschichte nach aller Zivilisation und vor dem drohenden Ende der Menschheit. Einfache zwischenmenschliche Konstellationen wie Mann und Frau, Vater und Tochter, eine Gruppe und ein Fremder, bringen universelle Konflikte hervor. Es geht um die Sehnsucht nach Leben in Gemeinschaft, um die Suche nach einer Zukunft, um Melancholie und Hoffnung. Die lebensfeindliche Umwelt ist der Spiegel für die seelischen Zustände der Figuren: Eine Welt, welcher der Sinn verloren zu gehen droht, fordert Ängste und Mut heraus.

Als mein Regisseur und Koproduzent die Möglichkeit eröffnete, einen Film auf einem 400 Jahre alten Hof in den Kärntener Bergen zu drehen, begann ich im Herbst 2011, gezielt eine Geschichte für unseren Drehort und als Kammerspiel mit fünf Schauspieler zu erfinden und als Drehbuch zu schreiben. Parallel zur Vorproduktion im Winter 2011 entstand die erste Drehbuchfassung, mit der wir in einem Team von knapp 20 Leuten anfingen, den Film von Februar bis April 2012 zu drehen. Vor Ort besprachen wir viel bei den Proben, abends schauten wir uns gemeinsam die Muster vom jeweiligen Drehtag an. Wir führten lange Gespräche im Team, setzten uns mit den Ergebnissen des Vortages auseinander und kämpften mit den Widrigkeiten der Drehbedingungen vor Ort. Davon ausgehend habe ich Szenen umgeschrieben, gestrichen oder neu hinzugefügt. Diese unsere Arbeitsweise war eine Strapaze und eine Freude zugleich. Ursprünglich war das erste Drehbuch viel umfangreicher an Szenen und Dialogen. Unsere Arbeitsweise verhalf mir als Autor dazu, die Essenz der Geschichte zu destillieren, Situationen auf das Wesentliche zu konzentrieren und Klarheit zu erlangen.

NEWS


rbb radioeins Berlinale Talk

mit Sebastian Fritzsch, Georg Tiefenbach und Anne von Keller

12.02.2013


Die Tagespost

19.02.2013


Tagesschau24

12.02.2013

KONTAKT & IMPRESSUM

Fritzsch & Tiefenbach Filmproduktion GbR



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